Zeckenschutz für Katzen – Für Freigänger unerlässlich

Mit Fürsorge und dem richtigen Zeckenschutz bleiben Katzen verschont

Katzen, die Freigang haben und sich im Garten oder im nahe gelegenen Wald aufhalten, werden immer wieder von Zecken befallen. Auch wenn sie dank ihres ausgeprägten Putz- und Reinheitsinstinktes wesentlich weniger häufig von diesen Parasiten betroffen sind als beispielsweise Hunde, sollten Besitzer ihren Vierbeiner dennoch regelmäßig genau in Augenschein nehmen und einen wirksamen Zeckenschutz für Katzen anwenden.

Zecken können schwerwiegende Krankheiten auslösen

Zeckenschutz für Katzen
Zecken sind gefährliche Plagegeister für Mensch und Tier. Schützen Sie Ihre Katze mit wirksamen Zeckenschutzmittel – Foto: Steven Ellingson / Bigstock

Wird eine Katze von einem infizierten Zecken befallen und kann sich dieser festsetzen, drohen durchaus gefährliche Krankheiten. Gefährliche Infektionen wie Borreliose und Babesiose, aber auch FSME können das Tier befallen und über kurz oder lang auch auf den Menschen übertragen werden. Besonders heimtückisch ist die sogenannte Zeckenparalyse, die durch die Parasiten übertragen wird. Das Speichelsekret der Zecken, dient vordergründig dazu, das Gewebe des Tieres beim Zeckenstich zu betäuben. Zusätzlich kann es eine lähmende Wirkung entfalten und eine Paralyse auslösen. Deren Symptome beginnen einige Tage nach dem Zeckenbefall und äußern sich in allgemeiner Schlaffheit, die in eine Lähmung der hinteren Gliedmaßen übergeht und sogar zum Tod des Tieres führen kann.

Katzenbesitzer sollten Fell genau prüfen

Zecken befallen Katzen vor allem an Stellen, die das Tier selbst nicht gut erreichen kann. Damit sind hauptsächlich der Nacken, der Bereich hinter den Ohren und am Kinn, aber auch direkt auf der Brust gemeint.

Katze auf Zecken untersuchen
Untersuchen Sie Ihre Freigänger Katze regelmäßig auf Zecken und entfernen diese bei BEfall unverzüglich – Foto: Gusenok / Bigstock

Entdeckt ein Tierbesitzer eine Zecke im Fell der Katzen, muss diese unbedingt umgehend entfernt werden. Sonst kommt es dazu, dass sich die Zecke vollsaugt und dabei sogar Murmelgröße erreichen kann. Auch Parasiten, die das Tier selbst entfernt, können unangenehme Folgen haben, etwa wenn sich die betroffene Stelle entzündet, juckt und sogar anschwillt. Katzenbesitzer sollten sich also nicht auf die ausgiebige Fellpflege ihres Stubentigers verlassen, sondern selbst regelmäßig das Fell abgreifen. Haben sich Zecken noch nicht festgesaugt, können sie beim Herumkrabbeln auf dem Fell einfach beseitigt werden.

Zecken richtig aus dem Fell entfernen

Geht es darum, eine festgebissene Zecke zu entfernen, sollte der Besitzer das Fell der Katze leicht zur Seite drücken. Sonst wird der Katze unnötig Fell bzw. Haare abgerissen. Um dann den Parasit ganz und in einem Stück zu entfernen, können entsprechende Werkzeuge wie eine Pinzette oder eine extra Zeckenzange verwendet werden. Diese sind vorne entsprechend schmal und schonen so das Fell des Tieres. Sobald die Zecke frei gelegt ist, muss sie vorsichtig heraus gezogen werden. Zu beachten ist, dass Herausdrehen keinen Sinn macht, da der Stechapparat des Parasiten kein Gewinde hat. Wichtig ist, dass die Zecke langsam und nicht ruckartig entfernt wird, da sonst leicht Teile davon in der Haut der Katze stecken bleiben könnten.

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Wirkungsvoller Schutz vor Zecken

Wer einen Freigänger zu Hause hat, kann entsprechend vorbeugen und seine Katze vor Zecken durch Zeckenmittel schützen. Diese gibt es meist in flüssiger Form, wobei ein Auftragen davon einmal pro Monat im Nackenbereich zu empfehlen ist. Diese sogenannten Spot-Ons verteilen sich mittels der Talgdrüsen im gesamten Katzenfell. Es gibt natürlich auch Halsbänder, deren Material mit einem Zeckenschutz imprägniert ist. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Stubentiger das Tragen eines Halsbandes gewohnt ist und es so angelegt wird, dass er sich dabei nicht stranguliert, sollte er an einem Zaun hängen bleiben. Wer sich für Spot-On entscheidet, sollte unbedingt darauf achten, dass er Zeckenschutzmittel für Katzen verwendet. Denn einige Substanzen, die für Hunde unbedenklich sind, können bei Katzen deutliche Nebenwirkungen auslösen. Sehr bewährt hat sich der Wirkstoff Fipronil, der für Katzen keinerlei Nebenwirkungen auslöst, dafür Zecken verlässlich abtötet. Im übrigen ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Parasit Krankheiten überträgt, umso geringer, je schneller er abstirbt. Es gilt als erwiesen, dass die meisten Erreger zwischen 16 und 48 Stunden benötigen, um von der Zecke auf die Katze zu gelangen.

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Beim Zeckenschutz für Katzen einiges beachten

Gut sortierte Tierhandlungen oder auch Drogeriemärkte bieten inzwischen verlässlichen Zeckenschutz für Katzen an. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich auch Rat beim Tierarzt holen.

Mit Spot-On Präparate wirksam gegen Ungeziefer schützen
Mit Spot-On Präparate schützen Sie Ihre Katze am wirkungsvollsten vor Ungeziefer, Flöhe und Zecken. Foto: Okssi / Bigstock

Dort sind Mittel erhältlich, deren Wirkung effektiv im Katzenkörper entfaltet wird und relevante Parasiten erfolgreich bekämpft. Geht es nach dem europäischen Expertengremium ESCCAP, so gehört der Schutz von Katzen vor Zecken, Flöhen und Würmern, zur verpflichtenden Grundversorgung von Katzen. Grundsätzlich sind Spot-Ons zu empfehlen, die sich gut auf der Haut verteilen und in vollem Umfang gegen äußere Parasiten wie Zecken, Flöhe und Haarlinge wirken. Gerade für Freigänger Katzen ist zudem ein Präparat mit einem möglichst breiten Parasitenschutz ratsam. Neben den bewährten Spot-Ons gibt es auch Sprays, deren Wirkung miteinander gleich zu setzen sind. Sprays werden auf die komplette Körperoberfläche des Tieres aufgetragen, wobei auch hier wiederum wichtig ist, die Anwendung in den empfohlenen monatlichen Abständen zu wiederholen. Nur so ist ein dauerhafter und zuverlässiger Schutz gewährleistet.

Zeckenschutz für Katzen

Wer seine Vierbeiner als Freigänger hält, der sollte sich um einen wirksamen Zeckenschutz für Katzen kümmern. Neben einem regelmäßigen Abgreifen des Fells und dem Entfernen der Parasiten, haben sich auch entsprechende Mittel wie Spot-Ons oder Sprays bewährt. Diese bieten bei richtiger Anwendung einen effektiven Schutz für das Tier. Doch welcher Zeckenschutz für Katzen ist am besten geeignet? Für Katzen ist das Angebot an geeigneten Zeckenschutzpräparaten etwas geringer als beispielsweise bei Hunden. Katzen reagieren vereinzelt zum Beispiel sehr empfindlich auf Zeckenmittel die Permethrine enthalten. Zeckenschutzmittel  mit Fipronyl, wie zum Beispiel das bekannte Frontline, gibt es für Hunde und auch Katzen.

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