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Wie kann ich meine Katze orten?

GPS oder Peilsender – So wissen Sie immer wo sich Ihre Katze gerade herumtreibt

Katzen sind von Natur aus frei streunende freiheitsliebende Tiere, die sich tagsüber gern abseits der vier Wände von Frauchen oder Herrchen bewegen. Aus den verschiedensten Gründen heraus kann es jedoch überaus sinnvoll sein zu wissen, wo sich die Fellnase den ganzen Tag herumtreibt. Hierfür wäre eine Peilung des Tieres schon erforderlich und mittels eines Peilsenders oder eines GPS Trackers kann dieses Unterfangen auch sehr wirksam in die Tat umgesetzt werden. Die Ortung der Katze kann für den Katzenbesitzer durchaus beruhigend sein, da abseits der heimischen vier Wände auch allerlei Gefahren für die Fellnase drohen können. Die Frage ist nur, welche Technologie für dieses Unterfangen sinnvoller ist.

Jeder Katzenbesitzer wird den blanken Horror kennen, wenn die Freigänger-Katze über mehrere Tage hinweg sich nicht blicken lässt. Die Unwissenheit über den aktuellen Aufenthaltsort der Katze treibt so manchen Katzenfreund in den schieren Wahnsinn, da ja schließlich sehr viel passieren kann. Sei es, dass ein fremder Mensch die Katze einfach mitgenommen hat oder dass sie unter ein Auto geraten ist kann ebenso quälend sein wie die Vorstellung, dass die geliebte Fellnase irgendwo eingeschlossen wurde. Derartige Gedanken kommen sehr schnell auf, wenn die Katze fern bleibt. Mit entsprechender Überwachungstechnik kann diese Sorge aus der Welt geräumt werden, da der Katzenfreund durch die Technik jederzeit über den aktuellen Aufenthaltsort der Katze Bescheid weiß. Wer sich als Katzenfreund bislang noch nicht mit dieser Technik auseinandergesetzt hat, sollte sich die entsprechenden Möglichkeiten einmal näher vor Augen führen.

Katze mit GPS Tracker
Ist Ihre Katze gerne mal auf Abwegen? Mit einem GPS-Tracker wissen Sie immer wo sich Ihre abenteuerlustige Freigängerkatze gerade herumtreibt. Symbolfoto: Von Jiri Batek/Shutterstock.com

Zwei Technologien stehen zur Auswahl

Grundsätzlich haben sich auf dem Markt zwei verschiedene Technologien etabliert, die auch für ein recht kleines Budget schon verfügbar sind.

Diese Technologien sind:

  • das GPS Tracking für die Katze, welches in der gängigen Praxis in der Regel mit einer App für das Smartphone einhergeht
  • der Peilsender für die Katze, welcher auf der Grundlage von Radiowellen operiert

Diese beiden Technologien haben die Gemeinsamkeit, dass ein Halsband für die Katze erforderlich wird. An diesem Halsband wird die Technologie befestigt, was natürlich für die Katze mit weitergehenden Gefahren verbunden ist. Gerade diejenigen Katzen, die noch nicht an ein Halsband gewöhnt sind, können mit dem Halsband außerhalb der vier Wände von Frauchen oder Herrchen an gefährlichen Ecken hängenbleiben und dabei schwere Verletzungen erleiden. Obwohl diese Gemeinsamkeit bei beiden Technologien bei beiden Technologien besteht hat die jeweilige Technik durchaus ihre gänzlich eigenen Stärken und Schwächen, sodass eine ausgewogene Entscheidung im Hinblick auf die optimale Technologie durchaus erforderlich ist.

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Zuletzt aktualisiert am 2021-01-25 um 8:09 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die Unterschiede zwischen den beiden Technologien

GPS Ortung Katze
Symbolfoto: Von AdresiaStock/Shutterstock.com

Die Unterschiede zwischen den GPS Trackern und den Peilsendern auf Radiowellenbasis beziehen sich in erster Linie auf die Größe der Endgeräte sowie deren Gewicht. Hierbei zeigt sich, dass die GPS Tracker in der Regel etwas schwerer und auch größer sind als die Peilsender, sodass der Tragekomfort für die Katze entsprechend leidet. Obgleich dies natürlich ein Nachteil im Vergleich zu den Peilsendern ist muss an dieser Stelle auch gesagt werden, dass die GPS (Global Positioning Systems) Technologie im Vergleich zu den handelsüblichen Peilsendern eine höhere Reichweite aufweisen, sodass theoretisch auch eine weltweite Ortung der Katze möglich wäre. Als Voraussetzung für die höhere Reichweite muss sich die Katze jedoch zwingend im Freien aufhalten. Sollte die Katze in geschlossenen Räumlichkeiten eingeschlossen sein ist die Ortung mittels GPS nicht möglich. Dieser Nachteil wird jedoch ein Stück weit dadurch ausgeglichen, dass sich mit der GPS Technologie zumindest in Teilen die zurückgelegte Strecke der Katze nachverfolgen lässt.

Im Zusammenhang mit der GPS Technologie ist das Zusammenspiel mit anderen Endgeräten überaus wichtig. Es gibt GPS Geräte, die ausschließlich für die Nutzung mit einem Smartphone konzipiert sind und es gibt wiederum auch GPS Technologie, welche auch im Zusammenspiel mit einem Laptop oder Tablet funktioniert.

Für gewöhnlich erfordert der Umgang mit der GPS Technologie keinerlei weitergehende technische Kenntnisse, sodass auch Techniklaien sehr schnell den Umgang erlernen können. In diesem Zusammenhang muss jedoch auch der Folgekostenfaktor berücksichtigt werden, da die Ortung via GPS Technologie mittels Smartphone für gewöhnlich auf SMS-Basis funktioniert, sodass hierfür schon ein Flatrate-Tarif erforderlich wäre.

Peilsender bieten im Vergleich zu der GPS Technologie den Vorteil des höheren Tragekomforts für die Katze. Es gibt bereits sehr kleine und auch leichte Peilsender, die lediglich ein Gewicht von 5g aufweisen. Diesem Vorteil steht jedoch der Nachteil der stark begrenzten Reichweite entgegen, da die Peilsender für gewöhnlich kaum über eine Distanz von 100 bis 200 Meter hinauskommen. Die punktgenaue Ortung der Katze im Freien wird durch diesen Umstand erschwert, allerdings funktioniert die Ortung der Katze dafür auch in geschlossenen Räumlichkeiten. Dies begründet sich daher, dass die Technologie via Peilsender auf einer gänzlich anderen Grundlage beruht. Die Peilsender-Ortung ist noch am ehesten mit dem allseits beliebten Kinderspiel “heiß und kalt” vergleichbar. Dementsprechend wird das Signal der Katze dann stärker, wenn sich der Peilende der Katze und damit dem Signalgeber nähert. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass die Signalstärke mit einer zunehmenden Entfernung zu der Katze entsprechend abnimmt. Der Peilsender signalisiert dies sowohl akustisch durch einen Piepton als auch optisch via LED-Anzeige. Dies hängt jedoch stark von dem Budget ab, welches der Katzenfreund für die Ortung der Katze ins Visier nimmt.

Im Vergleich zu dem GPS Tracking ist die Ortung der Katze via Peilsender für den Katzenfreund ein wenig unkomfortabler, allerdings ist dafür die Ortung überaus zuverlässig. Hinzukommt noch der Vorteil, dass die Batterien bei einem Peilsender eine höhere Laufzeit aufweisen als der Akku bei einem GPS Tracker. Der GPS Tracker muss für gewöhnlich alle zwei bis drei Tage neu aufgeladen werden, während hingegen die Batterien bei einem Peilsender durchaus eine Ladung für mehrere Monate aufweisen. Bei einem Peilsender muss dementsprechend auch sehr viel seltener ein Batteriewechsel erfolgen und überdies sind auch bereits Knopfzellen als Energiequelle für den Peilsender vollends ausreichend. Die Knopfzellen weisen somit auch einen geringeren Kostenfaktor auf als die Akkus für einen GPS Tracker.

Unser Tipp: GPS Tracker für Katzen

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  • KEIN DISTANZLIMIT: Der GPS für Katzen arbeitet ohne Distanzlimit. Sie können Ihrer Katze mit Ihrem Smartphone (iPhone und Android-Geräte) folgen, wo immer Sie sich gerade befindet (mehr als 100 Länder weltweit)
  • GPS-ORTUNG IN ECHTZEIT: Der GPS-Tracker sendet permanent seine Position: eine Position alle 30 Sekunden in Bewegungsphasen, alle 5 Minuten bei Stillstand. Unbegrenzte Positionen Anzahl
  • TRAINING: Lassen Sie den Tracker Ihrer Katze bei jedem Fressen klingeln. Sie wird beide Ereignisse miteinander verknüpfen und ein Klingeln wird dann ausreichen, damit sie nach Hause kommt
  • AKKU: Der Akku hält 2 bis 4 Tage bei täglicher Nutzung (dies hängt auch von der Dauer der Bewegungsphasen, der Stärke des GPS-Signals und dem 2G-Netz ab). Nach 2 Stunden ist er voll gelade
  • ABO: der GPS-Tracker ist mit einer SIM-Karte ausgestattet (wird mitgeliefert). Es ist daher ein Abo erforderlich, um die Servicegebühr von 3,75 € im Monat abzudecken (für ein 2-Jahres-Abo)
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  • GPS-TRACKING IN ECHTZEIT - Folgen Sie den Abenteuern Ihrer Katze in ganz Europa und darüber hinaus. Mit dem LIVE-Tracking-Modus wird der Standort Ihrer Katze alle 2 bis 3 Sekunden aktualisiert und direkt auf Ihrem Smartphone oder in Ihrem Browser angezeigt.
  • POSITIONSVERLAUF & HEATMAP - Die Tractive GPS App zeigt Ihnen nicht nur, wo sich Ihre Katze jetzt gerade befindet, der GPS-Sender für Katzen zeichnet auch alle Wege auf, die sie im Laufe des Tages zurückgelegt hat. Finden Sie ihre Lieblingsorte mit Hilfe der Heatmap heraus.
  • AKTIVITÄTSTRACKING - Das GPS-Halsband für Katzen zeichnet die Bewegungsdaten Ihrer Katze auf, damit Sie wissen, wie aktiv sie bei Tag und Nacht ist.
  • WASSERDICHT FÜR JEDES ABENTEUER - Folgen Sie Ihrer Katze auf ihren Ausflügen über jede Distanz, egal, wie weit sie sich entfernt. Der Peilsender für Katzen ist sehr widerstandsfähig und 100 % wasserfest, selbst für die abenteuerlustigste Katze bestens geeignet.
  • HALSBAND INKLUDIERT - Wird mit Lederhalsband mit Sicherheitsverschluss geliefert. Mit weniger als 30 g Gewicht bietet der GPS-Sender für Katzen idealen Komfort und Sicherheit.
  • AUSTAUSCHBARER AKKU - Die Batterie des Trackers kann in nur 2 Stunden vollständig geladen werden und ermöglicht die GPS-Ortung für Katzen während 2 bis 5 Tage.
  • ABO - Dank der integrierten SIM-Karte können Sie für eine geringe Abogebühr ab nur 3,75 €/Monat Ihre Katze uneingeschränkt in mehr als 150 Ländern weltweit tracken. Sie können beim Einrichten des Abos zwischen verschiedenen Modellen wählen. In der Tractive GPS App können mehrere Tiere hinzugefügt werden, die Abogebühren fallen pro Tracker an.
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Der Kostenfaktor

Generell kann gesagt werden, dass der Kostenfaktor bei einem Peilsender günstiger ist als der Kostenfaktor für die GPS Tracking Methode. Peilsender sind auf dem Markt schon für ein Budget ab 65 Euro verfügbar und die Folgekosten sind durch die hohe Langlebigkeit der Batterien auch erheblich günstiger.

GPSTracker für Katzen
Symbolfoto: Von Nils Jacobi/Shutterstock.com

Im Zusammenhang mit der Ortung einer Katze wird auch des Öfteren die Frage gestellt, ob sich GPS Tracker oder auch Peilsender nicht als Implantate für die Katze eignen. Dies würde das unbeliebte und auch gefährliche Halsband unnötig werden lassen. Die Antwort auf diese Frage kann jedoch nur “nein” lauten, da derartige Ortungssysteme nicht in eine Katze implantiert werden können. Neben der Größe des Peilsenders wäre die Stromversorgung ein großes Problem und überdies möchte auch kein Katzenfreund seiner Fellnase dieser Tortur aussetzen. Als Implantat würde sich lediglich ein Chip mit Markierungsfunktion eignen.

Ebenfalls ein Streitthema unter Katzenfreunden im Zusammenhang mit Ortungsfunktionen ist das Halsband, welches als Gefahrenquelle für die Katze anzusehen ist. Gerade Freigänger, die eine gewisse Aktivität außerhalb der vier Wände des Katzenfreundes an den Tag legen, sind der Gefahr von Verletzungen durch das Halsband ständig ausgesetzt. Sei es ein Maschendrahtzaun, an dem sich die Katze mit dem Halsband verfängt, oder Baumzweige – die Gefahr der Verletzung oder sogar der Strangulierung ist nicht zu unterschätzen und stellt Frauchen oder Herrchen wiederum vor große Sorgen. Wer diese Gefahren minimieren möchte, sollte statt eines normalen Halsbandes eher auf ein sogenanntes Sicherheitshalsband setzen, welches über sehr spezielle Sicherheitsverschlüsse verfügt. Ein derartiger Sicherheitsverschluss verhindert, dass die Katze sich selbst durch Panikaktionen strangulieren kann, da er ab einer gewissen Belastungsgrenze einfach nachgibt.

Die Frage, welche Technologie letztlich die richtige Lösung sowohl für Frauchen bzw. Herrchen oder die Fellnase darstellt, lässt sich bedauerlicherweise nicht verallgemeinernd beantworten. Es kommt auch immer ein gutes Stück weit auf den Charakter der Kate an, da die Fellnasen bekanntermaßen in sehr vielen Dingen ihren eigenen Kopf haben. Da das Halsband ja ohnehin eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Ortung der Katze ist bedarf es auch einer gewissen Zeit der Eingewöhnung, wobei Frauchen bzw. Herrchen hier schon sehr viel Geduld mitbringen müssen. Ist dieser Schritt jedoch erst einmal vollzogen kann die Ortung mit beiden Technologien sehr gut durchgeführt werden.

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